Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU hat sich dafür ausgesprochen, dass die städtischen Grundstücke im Bereich Sandhäuschen in Laurensberg sowie die städtischen Grundstücke im Bereich "Guter Hirte" an der Süsterfeldstraße einzeln parzelliert werden und an Einzelinteressenten verkauft werden sollen.
Nur hierdurch wird sichergestellt, dass eine vielfältige Bebauung erreicht wird. Wenn jeder einzelne Bauherr mit dem von ihm ausgewählten Architekturbüro plant und mit den von ihm ausgewählten Handwerksfirmen das Gebäude errichtet, werden viele mittelständische Unternehmen von der Baumaßnahme profitieren und es werden Arbeitsplätze in Aachen gesichert. Bei der Vergabe der gesamten Parzelle an einen großen Bauträger ist dies keinesfalls gewährleistet. Vielmehr ist bekannt, dass solche Bauträgerfirmen oft mit Subunternehmen, auch beispielsweise aus osteuropäischen Nachbarländern, Gebäude errichten und zu Dumpingpreisen Aufträge vergeben werden, die nicht dem heimischen Handwerk zugute kommen.
Auch wenn eine Parzellierung der Gesamtfläche und der Verkauf einzelner Grundstücke für die städtische Verwaltung einen Mehraufwand bedeutet, ist dies dennoch gerechtfertigt und dient den mittelständischen Interessen. "Wir brauchen die Förderung des Mittelstandes, denn dieser trägt unsere Gesellschaft. Die meisten Arbeitsplätze in Deutschland existieren in mittelständischen Unternehmen, Handwerksfirmen und freiberuflich tätigen Dienstleistungsunternehmen", erklärt Rolf Einmahl als Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung in Aachen.
Die Ratsmitglieder der CDU-Fraktion Maria Drews, Michael Janßen und Ralf Demmer, die als Vorstandsmitglieder in der Mittelstandsvereinigung aktiv mitarbeiten, haben einen entsprechenden Antrag in den Rat der Stadt Aachen eingebracht.