Familie & Bildung

Mehr Bildung und Betreuung

Als Vater habe ich klare Vorstellungen von einem familien- und kinderfreundlichen Land. Der Ausbau des RWTH-Campus und der FH Aachen bedeutet neue Arbeitsplätze und für Aachen höhere Steuereinnahmen. Junge Familien werden sich verstärkt in Aachen ansiedeln. Sie wollen in einem familienfreundlichen Umfeld leben. Dafür hat die CDU-geführte Landesregierung alle Anstrengungen unternommen. Seit der Regierungsübernahme im Mai 2005 konnte die Zahl der Betreuungsplätze für Kleinkinder verachtfacht werden. Nie zuvor stand in NRW mehr Geld für frühkindliche Bildung zur Verfügung. Seit 2009 sind dies erstmals mehr als 1 Milliarde Euro. Sprachförderung ist nun obligatorisch.

Im neuen Kinderbildungsgesetz, kurz KiBiz, ist erstmals ein Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder ab zwei Jahren festgeschrieben. KiBiz schafft vor allem für Eltern mehr Flexibilität und verbessert so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Wahlfreiheit der Eltern wird durch ein flexibles und bedarfsgerechtes Angebot von 25, 35 oder 45 Stunden gestärkt.

Mehr Unterricht - mehr Flexibilität

Die CDU will keine Einheitsschule. Nicht verordnete Gleichheit, sondern eine verbesserte Förderung nach Begabung in den verschiedenen Schulformen - das ist unser Ziel. Deshalb setze ich mich für den Erhalt unseres mehrgliedrigen Schulsystems und für die Stärkung der Hauptschulen in NRW ein. Mit dem neuen Schulgesetz haben wir die Qualität des Bildungswesens gesteigert und eine bessere individuelle Förderung für alle Kinder geschaffen. Außerdem haben wir den Unterrichtsausfall an unseren Schulen durch die Schaffung von 8.124 neuen Lehrerstellen fast halbiert. Damit haben wir unser Wahlversprechen (Schaffung von 4.000 zusätzlichen Lehrerstellen) nicht nur gehalten, sondern sogar weit übertroffen.

Insgesamt 225.000 Ganztagsplätze wurden an Grundschulen geschaffen - 3 mal mehr als bei Regierungsantritt. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Ganztagsgymnasien und Ganztagsrealschulen gegenüber 2005 verfünffacht. Während Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien vor 2005 durch die SPD nahezu vollständig vom Ganztag ausgeschlossen waren, arbeitet heute die Hälfte aller Hauptschulen im Ganztagsbetrieb.

Aufgrund des demographischen Wandels wird die Schülerzahl in den nächsten 20 Jahren wahrscheinlich um ein Viertel zurückgehen. Wir wollen das wohnortnahe Schulangebot sichern. Deshalb haben wir das Schulgesetz weiter entwickelt. So sind im Grundschulbereich Teilstandorte und Dependancelösungen möglich. Diese Form der Zusammenarbeit wird in Aachen zum Beispiel zwischen den Grundschulen Barbarastraße und Brühlstraße in Eilendorf sowie zwischen der Montessori-Grundschule und der Katholischen Grundschule Reumontstraße praktiziert. Im weiterführenden Bereich können verschiedene Schulen zu Schulverbünden zusammengelegt werden. Modellcharakter hat hier der Schulverband Aachen-Ost, zu dem sich die Hauptschule Aretzstraße, die Hugo-Junkers-Realschule und das Geschwister-Scholl-Gymnasium zusammengeschlossen haben.

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